für einen neuen Blog-Eintrag:)!
Es ist ja auch einiges passiert die letzten Tage!
Die Zeit nach dem letzten Blog-Eintrag hat eigentlich ganz harmlos begonnen - mit dem Trip nach Rotterdam.
Leider, leider war es nur ein field-trip und das auch noch mit unserem Regional Economy teacher. Ja, was kann man sich darunter vorstellen? Es geht dabei im Wesentlichen um Regions- und Stadtentwicklung... und das kann einfach ALLES sein!
Eine Impression unserer Exkursionen: Der Lehrer springt wie Crusty der Clown vor 20 mehr oder weniger begeisterten exchange students voraus und erkundet die Faszination des Alltäglichen. "The region is on the right track!! Something is happening here!!! Do you wanna know why...let's go to the other side" - der Lehrer springt mit erhobenen Zeigefinger über eine Kreuzung,wir todesmutig hinterher... "it is a harbour!!!"
Er hat es tatsächlich geschafft - wir starren fassungslos vor Begeisterung auf die Schiffe im Hafen. Ja, Stadtentwicklung.
Doch es ist noch nicht zu Ende: "Here - you see: INFRASTRUCTURE" (lose Kabel auf dem Boden...), "creative industry!!" (eine Tanzschule, die wir von außen betrachtet haben), "EDUCATION" (eine Universität)oder auch "small and middle size entrepreneurship of immigrants, the first step of integration" (Dönerbuden).
Auch wenn es noch so faszinierend war: leider haben wir außer den Problembezirken und den aufstrebenden Viertel nicht so wirklich viel gesehen von Rotterdam.
Next Mission: Berlin!
Einen Tag später ging es dann nach Berlin. Meine unfassbare Diszipliniertheits-, Organisiertheits-, katastrophen- und ereignisfreie Strähne hatte schon zu lange angehalten... es hätte mir klar sein müssen, dass ich auf der Hut sein muss.
Der Plan: wir fahren Freitag abends zu einer Freundin, deren Mutter uns am nächsten Tag zum Flughafen nach Düsseldorf fahren würde.
Bei mir wurde es Freitag Nacht, mit der letzten U-Bahn bin ich gefahren. Freudige Erwartung und Ferienfeeling. Online-Check in musste nur noch erledigt werden und da fiel mir auf (dedededööö), dass ich weder meinen Reisepass noch meine ID dabei hatte.
Warum auch? Wir lernen hier ständig, welche Vorteile es in der EU hat, von wegen free mobility of persons. Wer denkt denn daran, dass man selbst auf EU-Flughäfen einen Ausweis braucht - und dass ein Führerschein NICHT GILT?
Nach einer kurzen Panik-Schock-Attacke habe ich mich mit meinem Schicksal abgefunden. Natürlich hatte ich Glück im Unglück - ich habe gerade noch den letzten Zug zurück nach Utrecht erwischt, wo mein Reisepass scheinheilig auf meinem Schreibtisch auf mich wartete.
Den Flug habe ich natürlich nicht bekommen - das Flugzeug startete ohne mich schon um 8 Uhr. Ich bin dann sieben Stunden im Auto gesessen - zu sechst in einem Fünfsitzer. Eine Amerikanerin, ein Däne, ein Singapurianer(??!)/Australier, ein Spanier und eine Spanierin - real intergration in the ever closer union!
Es folgt eine Berlin In&Out-List:
IN:
- Ein Spaziergang durch das kalte, aber sonnige Berlin auf dem wir den BESTEN Flohmarkt aller Zeiten gesehen haben (für mich zumindest).
Leider haben wir die Zeit vergessen, uns zwischen Glühwein und Waffeln durch Taschen, Kleider, Krims-Krams, Bücher, Schmuck durchgewühlt. Haben deswegen leider unsere Gruppe verpasst und eine Führung durch das Stasi-Museum.
Hat sich aber gelohnt: habe eine Brosche, eine Tasche und eine Kette gekauft.
- Ich war beim Friseur. Zwar nur Spitzenschneiden bei einem 10 Euro Friseur. Aber dafür am Prenzlauer Berg.
- Ich habe Nora getroffen (für alle Unwissenden: wir studieren zusammen in München), in Kreuzberg. Wir fancy Erasmus-Studenten kommen einfach mal aus Holland und Irland zusammen. Wir sind so Jetset. :)
- Das Essen: so. billig. Und allen hat das deutsche Essen geschmeckt: sehr nahrhaft auch: Curry-Wurst - Bulette - Rostbratwurst. Zum Nachtisch jede Menge Kinder-Schokolade, die in allen Formen und Variation während unseres Aufenthalts gehypt wurde.
- Ein Second-Hand-Laden, in dem man nach Gewicht bezahlt. Hätte mir beinahe ein Paar Overnee-Winterstiefel gekauft - ein Traum! Nachdem ich aber Heather gefragt habe, ob man mir ansieht, dass ich Schmerzen habe, hat sie mir verboten die Schuhe zu kaufen. Der Traum war einfach eine Nummer zu klein.
Out:
- Regen und Kälte. Und mein wahnwitzige Idee, einen Rock und Ballerinas anzuziehen. Dummerweise an dem Tag, an dem wir eine Führung an der Mauer hatten - draußen! Leider war unser Guide zu sterben langweilig und wir standen zwei Stunden in der Kälte. Da konnte selbst der gute Vanille-Cappuchino für 50 Cent aus dem Museumsautomaten nichts mehr rausreisen. (Gott sei Dank gings danach auf den Flohmarkt, wo mir dann vor lauter Aufregung warm wurde).
- Eine Bibliothek, die ohne Ankündigung einfach aufgelöst und an anderem Standpunkt wieder aufgebaut wurde. Dummerweise wollte ich mir dort ein Buch ausleihen für meinen Artikel und Kapitel daraus kopieren. Also habe ich mich durch halb Berlin gekämpft, um dann festzustellen, dass man nicht einfach kopieren kann in dieser Bibliothek. Man muss einen Antrag stellen. Dann kopiert irgendjemand für dich. Und du bekommst die Kopien zugeschickt. Nach der Deadline für deinen Artikel, versteht sich.
- Zu viel Arbeit und eine Klausur im Nacken, um die Zeit richtig zu genießen. Und eine Gruppe, die sich davon ziemlich hat runter ziehen lassen.
Ein Wort zum Rückflug: diesmal hatte ich meinen Reisepass stolzerweise dabei. Doch so leicht wollte mir das Schicksal es nicht machen- ich konnte mein Online-Ticket im Hostel nicht ausdrucken. Wer hätte gedacht das Ryan Air so einen Riesenaufstand macht? Hätte beinahe 40 Euro zahlen oder einen Flug später nehmen müssen - hätte ich nicht den Mann am Ticket-Schalter mit Tränen in den Augen, völlig entkräftet davon überzeugen können, dass ich unbedingt ein kostenloses Ticket brauche.
Im Security-Check hat dann noch mein Waschbeutel (eine 1,5 Liter-Plastiktüte anstatt einer 1 Liter-Tüte) und mein Füller Probleme gemacht.
Zurück in Utrecht hat mich dann die Politics-Klausur erwartet. Ich mag ja gar nichts sagen, weil mir sowieso keiner glaubt, aber das war wohl eher nichts.
EGAL: Danach haben wir wieder eine Evaluation im Downstairs Office gehabt und danach ein chinesisches Dumpling-Dinner in Kanaalstraat. Danach hatten wir eine crazy Dance-Party hier. Weil keiner wusste, was Freitags so geboten wurde, haben wir einfach bei uns getanzt. Bis in die Morgenstunden.
Der Plan für Samstag war erstmal den Berlin-Artikel schreiben (ich fühl mich echt so unfähig, hat mich alles in allem beinahe drei Tage gekostet) und abends dann auf eine Museums-Nacht nach Amsterdam gehen.
Na toll, ich wusste nicht welchen Teil des Tages ich unspannender finden sollte. Im Allgemeinen kann ich Museum nur in kleinen Dosen ertragen. Und dazu kam, dass es eine eiskalte Nacht war und wir eine viel zu große Gruppe, die sich einfach nicht einig werden konnte und keinen Stadtplan mit sich führte. Ich hätte beinahe schon vor dem ersten Museum kapituliert und die wild diskutierende Meute im Nieselregen stehen lassen.
Gott sei Dank habe ich Durchhaltevermögen bewiesen: es hat sich als einer der besten Abende ever herausgestellt.
Ein Abend zwischen van Gogh und Vermeer, musikalischer Background durch Live-Konzerte und Housemusik, um uns herum die versammelte trendy-stylish-intellectual Künstergesellschaft Amsterdams. Eine Szene wie aus Sex and the City.
So, das waren so die Highlight der letzten Tage (obwohl ich sicher irgendetwas vergessen habe). Morgen muss ich noch den Regional Article schreiben und ganz viel herumtelefonieren um Termine in Brüssel zu bekommen.
Am Freitag geht es nach Den Haag, zum Yugoslav Tribunal. Das Programm hört sich ganz interessant an. Wir dürfen aber nur rein, wenn wir unseren Reisepass dabei haben. Mal schauen, ob ich es diesmal auf die Reihe bekomme.
Am Montag steht dann Brüssel an - haben ein krasses und wahnsinnig interessantes Programm. Treffen mit European Commissioners, Auslandkorrespondenten, Vorträge über die Klimakonferenz/Finanzkrise/Migrationspolitik, Gespräche mit Journalisten, Teilnahme an einer Pressekonferenz der EU Commission... und und und...
Highlight wird bestimmt das Mittagessen in dem EU Restaurant. Unser Lehrer hat uns mitgeteilt, dass die Herren dort gerne lange Mittagspausen machen und dass ein Glässchen Wein dort auch schon einmal um ein Uhr genossen wird. Natürlich muss man der Gleichberechtigung wegen nicht nur französischen, sondern auch spanischen, griechischem, deutschen... Wein reichen.
Muss man den aus Gleichberechtigungsgründen auch durchprobieren?!
Ihr seht, alles sehr vollgepackt: werde wieder schreiben, sobald ich Luft holen kann.
Gute Nacht und träum was Schönes!
P.S. Der letzte Satz ist der einzige deutsche Satz, den Heather bisher beherrscht;)!
Mittwoch, 11. November 2009
Donnerstag, 29. Oktober 2009
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte...
Gestern habe ich es also nicht mehr geschafft, dafür aber heute nach dem spannenden Trip nach Rotterdam.
Habe leider keine Zeit großartig viel zu schreiben - nur so viel: Bilder sind jetzt auch auf Picasa. Da kann man sie als Slideshow anschauen, ist vielleicht besser, als jedes einzeln anzuklicken.
Werde mich jetzt an European Politics ranwagen mit dem Hintergedanken an Berlin!
Bilder und Geschichten aus Rotterdam und Berlin dann nächsten Samstag! Yeah!
Habe leider keine Zeit großartig viel zu schreiben - nur so viel: Bilder sind jetzt auch auf Picasa. Da kann man sie als Slideshow anschauen, ist vielleicht besser, als jedes einzeln anzuklicken.
Werde mich jetzt an European Politics ranwagen mit dem Hintergedanken an Berlin!
Bilder und Geschichten aus Rotterdam und Berlin dann nächsten Samstag! Yeah!
Mittwoch, 28. Oktober 2009
Buried in the study-cave...
... aber trotzdem endlich wieder ein neuer Blog-Eintrag! Ich habe wirklich schon ein schlechtes gewissen, weil meine sozialen Aktivitäten Richtung Heimat so gegen Null tendieren.
Nun ein kleiner Überblick über die letzten Wochen - es kommt mir vor wie eine Ewigkeit seit ich das letzte Mal geschrieben habe, so viel ist seit dem passiert...
ich werde es wohl kaum ordentlich zusammen bringen - aber ich versuch's...
Die größeren Events seitdem war zum einen der Ausflug innen Pott - nach Duisburg, Essen und in ein Kohlekraftwerk oder so...
Ich war ja etwas peinlich berührt, dass dies der erste Eindruck sein würde, den manche aus unserem Programm von Deutschland bekommen würden. Begann schon toll mit einem grummeligen Fahrkartenkontrolleur in der Deutschen Bahn. Welcome back to Germany.
Aber auf der anderen Seite war ich auch total aufgeregt, weil die anderen was von meiner Heimat sehen würden... schon interessant,wie heimatverbunden man auf einmal wird, wenn man im Ausland studiert.
Aber dennoch: der Ausflug stand unter keinem guten Stern. Regen, Wind, und wir inmitten von alten Industriegebäuden, die jetzt zu fancy kulturellen Plätzen umgestaltet werden. Alles nur weil das Ruhrgebiet jetzt Kulturhauptstadt 2010 ist (wobei sich mir immer noch die Logik verschließt, wie das RuhrGEBIET KulturhauptSTADT werden kann). Dabei haben wir viel über Regional Economy (das war der Kurs, mit dem wir da waren) erfahren, wurden auf einer Pressekonferent von den Organisatoren von Ruhr2010 gebrainwashed und mit Keksen bestochen und sind mit unserem Privatbus durch das etwas trübe Ruhrgebiet getingelt.
Aber alles in allem war es wirklich nicht so schlimm, wie ich es gerade vielleicht darstelle - im Gegenteil. Hat schon seinen Reiz, diese Fabriken - sehr hart, originell und irgendwie stilvoll. Von den Führungen habe ich leider nicht allzu viel verstanden (die Wörter Kohlekraftwerk, Eisenschmelze, Schacht, Erzvorkommen haben bis dato in meinem Englisch-Wortschatz nicht existiert) - dafür habe ich fleißig Bilder gemacht.
Trotzdem kann ich es kaum erwarten, bis wir alle zusammen nach Berlin gehen und der Eindruck von Germany nicht so einseitig bleibt.




In Kanaalstraat ist immer noch alles bei Alten geblieben. Unser Zusammenleben wurde bereits als Familie, Kommune oder Sekte beschrieben... also wirklich, so schlimm ist es nicht, aber unglaublich, dass wir erst gute sechs Wochen zusammenleben. Es haben sich sogar schon ein paar Traditionen entwickelt.
Tradition 1: Sangria Nights
Es läuft folgendermaßen ab: Initiatoren sind natürlich die Spanier (obwohl sie uns versichert haben, dass sie zu Hause überhaupt nicht so gerne Sangria trinken. Aber wie schon erwähnt, hier wird jeder ein bisschen mehr heimatverbunden). Eine Liste hängt in der Küche, alle unterschreiben und dann wird für 20 Leute Sangria produziert. Alle unsere Kochtöpfe sind voll und werden irgendwie in den Kühlschränken verstaut. Diese Sangria Nights sind vor allem in den ersten Wochen etwas ausgeartet - es gab Wochen da war eben jede Nacht Sangria Night. Ein paar weniger schöne Aspekte hat die ganze Sache:
1. Spanier essen um 10 Uhr zu abend,müssen sich dann duschen und ihre Frisur richten (besonders die eitlen),können dann erst um 12 Uhr anfangen den Sangria vorzubereiten (das ist die Zeit in der ich langsam meine Geduld verliere und gerne ausgehen würde) und dann sitzt man erstmal eeewig beisammen und geht dann stuuunden später tanzen...
2. Die Küche sieht am nächsten Tag aus wie Soddom und Gommorrah...uiahh
3. Sangria macht die Zähne blau. Aus Gründen der Eitelkeit trinke ich davon nie mehr als zwei Gläser. Und mache mich dann über die verfärbten Zahnreihen lustig.




Tradition 2: International Dinners
Das gleiche Prozedere, mit dem Listen aushängen, unterschreiben und so weiter wurde auch exzessiv mit Nationality-Dinners betrieben. Jeder hat sich irgendwann einmal bereit erklärt irgendwas zu machen.
So gab es jeden Tag entweder mexikanische Burritos, chinesische Nudeln, spanische Tortilla, amerikanischen Apfelkuchen, französischen Lemon-Pie, veganen Karrottenkuchen, italienische Pizza (unser Franzose Vincent hat allen ernstes für 20 Leute Pizzateig gemacht und Zutaten eingekauft und 10 Riesenpizzen gemacht), holländisches Kartoffelpürree und geräucherte Wurst, Sushi und dazu - natürlich - immer wieder gern Sangria.
Wir Deutschen haben uns auch nicht lumpen lassen und ein wirklich schönes Dinner auf die Beine gestellt mit Bandnudeln und Champignon-Rahmgeschnetzeltem und gemischten Salat. Natürlich habe ich weniger gekocht, als eher die Leute in der Küche rumgescheucht.
Natürlich ist hier eher improvisieren angesagt und nicht immer funktioniert alles perfekt. Heathers Apfelkuchen war beim zweiten Anlauf etwas missglückt - wir mussten ihn mangels Konsistenz löffeln... war nicht schön, aber lecker!
Mexican Night mit ca. 10 Liter Guacamole (selbstgemacht) aber nur Fleisch für zwei Personen.
Pizza wird hier mit der Schere geschnitten.
(An dieser Stelle muss ich feststellen, dass ich keine Bilder mehr einfügen kann, aus welchen Gründen auch immer. Werde ich später nachholen)
Im Moment fällt mir keine weitere Tradition mehr ein.
Ein kleiner Themenwechsel ist also angebracht. Mit einer galanten Überleitung werde ich nun offiziell zugeben, dass ich bereits mit der hiesigen Polzei in Kontakt gekommen bin.
Weil ich vergessen haben (JA, VERGESSEN) mein Licht am Rad nachts anzuschalten. Selbst blöd stellen (sorry, i am not dutch, i didn't know), augengeklimper und betteln hat nichts geholfen - ich habe eine Rechnung über 20 Euro bekommen. Allerdings (haha) wird die mir hier in die Kanaalstraat geschickt und ich habe die leise Befürchtung, dass sie hier leicht verloren gehen kann... unser Briefkasten ist nämlich einfach ein Loch, alles landed auf dem Küchenboden. Ooops. Außerdem könnte ich schon längst über alle Berge sein, wenn die Polizei sich das nächste Mal meldet.
Mal schaun, ob sie dann die Fahndung bis nach Dänemark/Deutschland aufnehmen, haha. Interpol hat eine neue Lebensaufgabe.
Erinnert mich ein bisschen an die Situation, als ich versucht habe meiner nachschulung zu entkommen, mich zu Hause verleugnen hab lassen und nach München geflohen bin. :)
So, meine Lieben - nun die Vorhersage für die nächsten Wochen, die milde gesagt sehr "intense" werden.
Morgen machen wir eine Regional-Economy Exkursion nach Rotterdam (ungefähr die gleiche Geschichte wie Ruhrgebiet: alte Industrieanlagen --> fancy Kulturstadt. Das Überraschende ist, dass sich unser Lecturer darüber immer wieder wie ein kleines Kind freuen kann, vor Begeisterung im Kreis springt und unseren mäßigen Enthusiasmus überhaupt nicht wahrnimmt).
Übermorgen gehen wir nach Berlin bis nächsten Dienstag. Am Freitag schreibe ich ein Examen, die Woche darauf muss ich zwei drei Artikel abgeben. Dann geht es nach Den Haag, dann muss ich nochmal einen Artikel abgeben. Dann geht es nach Brüssel und dann ist mein Geburtstag.
Ich weiß noch nicht, wie ich das alles überstehen soll, aber ich werde es hoffentlich. Mein Hauptproblem ist übrigens gerade, wie viel Handgepäck ich mitnehmen kann für drei Tage Berlin. Ob die wohl meinen Koffer als Handgepäck zu lassen? Die freundlichen Herrschaften von Ryan Air?
Ach ja, heute habe ich schon die erste Klausur geschrieben (European Economy). War ziemlich okay, hätte schlimmer laufen können. A lot of guessing and bullshitting, aber ich denke,ich habe zumindest bestanden. Meinen ersten Artikel über das Opel-rescue Package habe ich heute auch schon eingereicht.
Weitere Uni-Projekte:
Regional Economy:
ein Landkreis in der Nähe von Berlin ist zum wirtschaftsstärksten und innovativsten Landkreis gewählt worden, noch vor München. Die EU hat ziemlich viel Geld reingesteckt, um Ausbildung und Universitäten und Technologiecenter zu fördern. Ich schreibe darüber, ob sie es wirklich geschafft haben, die Jugend vom Abwandern zu hindern (à la "Bring back the Youth").
European History:
Wir fahren ja nach Berlin und ich werde über die Akademie der Künste schreiben. Über die Architektur, über die Akademie als Einfluss auf das kulturelle Leben und welchen Nutzen sie heute noch hat. Werde dazu übermorgen ein Interview mit einem Stipendiaten führen und mit dem Generalsekretär der Akademie.
European Politics:
Wie beeinflusst die Sprachbarriere in Brüssel die EU-Politik? Wie arbeiten die Dolmetscher, welche Probleme gibt es? Ich hoffe, ich finde einen Dolmetscher in Brüssel der mit mir reden will...
Das sind also meine Hauptprojekte die nächsten Wochen, ganz abgesehen von einer Politik-Klausur, die letztes Jahr anscheinend nur einer auf Anhieb bestanden hat. Interessant. Ich hoffe, ich habe das irgendwie falsch verstanden.
So, das war schon ein ziemlich langer Blog-Eintrag, ich werde allerdings noch keine Ruhe geben.
Ich versuche jetzt noch meine Bilder von den International Dinners hochzuladen und von einigen Feiernächten (Bilder, auf denen ich mit drauf bin --> bitte, Mama:))!
Good old memories, bevor ich mich wieder in die Study Cave zurückziehe...
Ein gutes Nächtle von einer EU-gebrainwashten Lisa...
Nun ein kleiner Überblick über die letzten Wochen - es kommt mir vor wie eine Ewigkeit seit ich das letzte Mal geschrieben habe, so viel ist seit dem passiert...
ich werde es wohl kaum ordentlich zusammen bringen - aber ich versuch's...
Die größeren Events seitdem war zum einen der Ausflug innen Pott - nach Duisburg, Essen und in ein Kohlekraftwerk oder so...
Ich war ja etwas peinlich berührt, dass dies der erste Eindruck sein würde, den manche aus unserem Programm von Deutschland bekommen würden. Begann schon toll mit einem grummeligen Fahrkartenkontrolleur in der Deutschen Bahn. Welcome back to Germany.
Aber auf der anderen Seite war ich auch total aufgeregt, weil die anderen was von meiner Heimat sehen würden... schon interessant,wie heimatverbunden man auf einmal wird, wenn man im Ausland studiert.
Aber dennoch: der Ausflug stand unter keinem guten Stern. Regen, Wind, und wir inmitten von alten Industriegebäuden, die jetzt zu fancy kulturellen Plätzen umgestaltet werden. Alles nur weil das Ruhrgebiet jetzt Kulturhauptstadt 2010 ist (wobei sich mir immer noch die Logik verschließt, wie das RuhrGEBIET KulturhauptSTADT werden kann). Dabei haben wir viel über Regional Economy (das war der Kurs, mit dem wir da waren) erfahren, wurden auf einer Pressekonferent von den Organisatoren von Ruhr2010 gebrainwashed und mit Keksen bestochen und sind mit unserem Privatbus durch das etwas trübe Ruhrgebiet getingelt.
Aber alles in allem war es wirklich nicht so schlimm, wie ich es gerade vielleicht darstelle - im Gegenteil. Hat schon seinen Reiz, diese Fabriken - sehr hart, originell und irgendwie stilvoll. Von den Führungen habe ich leider nicht allzu viel verstanden (die Wörter Kohlekraftwerk, Eisenschmelze, Schacht, Erzvorkommen haben bis dato in meinem Englisch-Wortschatz nicht existiert) - dafür habe ich fleißig Bilder gemacht.
Trotzdem kann ich es kaum erwarten, bis wir alle zusammen nach Berlin gehen und der Eindruck von Germany nicht so einseitig bleibt.
In Kanaalstraat ist immer noch alles bei Alten geblieben. Unser Zusammenleben wurde bereits als Familie, Kommune oder Sekte beschrieben... also wirklich, so schlimm ist es nicht, aber unglaublich, dass wir erst gute sechs Wochen zusammenleben. Es haben sich sogar schon ein paar Traditionen entwickelt.
Tradition 1: Sangria Nights
Es läuft folgendermaßen ab: Initiatoren sind natürlich die Spanier (obwohl sie uns versichert haben, dass sie zu Hause überhaupt nicht so gerne Sangria trinken. Aber wie schon erwähnt, hier wird jeder ein bisschen mehr heimatverbunden). Eine Liste hängt in der Küche, alle unterschreiben und dann wird für 20 Leute Sangria produziert. Alle unsere Kochtöpfe sind voll und werden irgendwie in den Kühlschränken verstaut. Diese Sangria Nights sind vor allem in den ersten Wochen etwas ausgeartet - es gab Wochen da war eben jede Nacht Sangria Night. Ein paar weniger schöne Aspekte hat die ganze Sache:
1. Spanier essen um 10 Uhr zu abend,müssen sich dann duschen und ihre Frisur richten (besonders die eitlen),können dann erst um 12 Uhr anfangen den Sangria vorzubereiten (das ist die Zeit in der ich langsam meine Geduld verliere und gerne ausgehen würde) und dann sitzt man erstmal eeewig beisammen und geht dann stuuunden später tanzen...
2. Die Küche sieht am nächsten Tag aus wie Soddom und Gommorrah...uiahh
3. Sangria macht die Zähne blau. Aus Gründen der Eitelkeit trinke ich davon nie mehr als zwei Gläser. Und mache mich dann über die verfärbten Zahnreihen lustig.

Tradition 2: International Dinners
Das gleiche Prozedere, mit dem Listen aushängen, unterschreiben und so weiter wurde auch exzessiv mit Nationality-Dinners betrieben. Jeder hat sich irgendwann einmal bereit erklärt irgendwas zu machen.
So gab es jeden Tag entweder mexikanische Burritos, chinesische Nudeln, spanische Tortilla, amerikanischen Apfelkuchen, französischen Lemon-Pie, veganen Karrottenkuchen, italienische Pizza (unser Franzose Vincent hat allen ernstes für 20 Leute Pizzateig gemacht und Zutaten eingekauft und 10 Riesenpizzen gemacht), holländisches Kartoffelpürree und geräucherte Wurst, Sushi und dazu - natürlich - immer wieder gern Sangria.
Wir Deutschen haben uns auch nicht lumpen lassen und ein wirklich schönes Dinner auf die Beine gestellt mit Bandnudeln und Champignon-Rahmgeschnetzeltem und gemischten Salat. Natürlich habe ich weniger gekocht, als eher die Leute in der Küche rumgescheucht.
Natürlich ist hier eher improvisieren angesagt und nicht immer funktioniert alles perfekt. Heathers Apfelkuchen war beim zweiten Anlauf etwas missglückt - wir mussten ihn mangels Konsistenz löffeln... war nicht schön, aber lecker!
Mexican Night mit ca. 10 Liter Guacamole (selbstgemacht) aber nur Fleisch für zwei Personen.
Pizza wird hier mit der Schere geschnitten.
(An dieser Stelle muss ich feststellen, dass ich keine Bilder mehr einfügen kann, aus welchen Gründen auch immer. Werde ich später nachholen)
Im Moment fällt mir keine weitere Tradition mehr ein.
Ein kleiner Themenwechsel ist also angebracht. Mit einer galanten Überleitung werde ich nun offiziell zugeben, dass ich bereits mit der hiesigen Polzei in Kontakt gekommen bin.
Weil ich vergessen haben (JA, VERGESSEN) mein Licht am Rad nachts anzuschalten. Selbst blöd stellen (sorry, i am not dutch, i didn't know), augengeklimper und betteln hat nichts geholfen - ich habe eine Rechnung über 20 Euro bekommen. Allerdings (haha) wird die mir hier in die Kanaalstraat geschickt und ich habe die leise Befürchtung, dass sie hier leicht verloren gehen kann... unser Briefkasten ist nämlich einfach ein Loch, alles landed auf dem Küchenboden. Ooops. Außerdem könnte ich schon längst über alle Berge sein, wenn die Polizei sich das nächste Mal meldet.
Mal schaun, ob sie dann die Fahndung bis nach Dänemark/Deutschland aufnehmen, haha. Interpol hat eine neue Lebensaufgabe.
Erinnert mich ein bisschen an die Situation, als ich versucht habe meiner nachschulung zu entkommen, mich zu Hause verleugnen hab lassen und nach München geflohen bin. :)
So, meine Lieben - nun die Vorhersage für die nächsten Wochen, die milde gesagt sehr "intense" werden.
Morgen machen wir eine Regional-Economy Exkursion nach Rotterdam (ungefähr die gleiche Geschichte wie Ruhrgebiet: alte Industrieanlagen --> fancy Kulturstadt. Das Überraschende ist, dass sich unser Lecturer darüber immer wieder wie ein kleines Kind freuen kann, vor Begeisterung im Kreis springt und unseren mäßigen Enthusiasmus überhaupt nicht wahrnimmt).
Übermorgen gehen wir nach Berlin bis nächsten Dienstag. Am Freitag schreibe ich ein Examen, die Woche darauf muss ich zwei drei Artikel abgeben. Dann geht es nach Den Haag, dann muss ich nochmal einen Artikel abgeben. Dann geht es nach Brüssel und dann ist mein Geburtstag.
Ich weiß noch nicht, wie ich das alles überstehen soll, aber ich werde es hoffentlich. Mein Hauptproblem ist übrigens gerade, wie viel Handgepäck ich mitnehmen kann für drei Tage Berlin. Ob die wohl meinen Koffer als Handgepäck zu lassen? Die freundlichen Herrschaften von Ryan Air?
Ach ja, heute habe ich schon die erste Klausur geschrieben (European Economy). War ziemlich okay, hätte schlimmer laufen können. A lot of guessing and bullshitting, aber ich denke,ich habe zumindest bestanden. Meinen ersten Artikel über das Opel-rescue Package habe ich heute auch schon eingereicht.
Weitere Uni-Projekte:
Regional Economy:
ein Landkreis in der Nähe von Berlin ist zum wirtschaftsstärksten und innovativsten Landkreis gewählt worden, noch vor München. Die EU hat ziemlich viel Geld reingesteckt, um Ausbildung und Universitäten und Technologiecenter zu fördern. Ich schreibe darüber, ob sie es wirklich geschafft haben, die Jugend vom Abwandern zu hindern (à la "Bring back the Youth").
European History:
Wir fahren ja nach Berlin und ich werde über die Akademie der Künste schreiben. Über die Architektur, über die Akademie als Einfluss auf das kulturelle Leben und welchen Nutzen sie heute noch hat. Werde dazu übermorgen ein Interview mit einem Stipendiaten führen und mit dem Generalsekretär der Akademie.
European Politics:
Wie beeinflusst die Sprachbarriere in Brüssel die EU-Politik? Wie arbeiten die Dolmetscher, welche Probleme gibt es? Ich hoffe, ich finde einen Dolmetscher in Brüssel der mit mir reden will...
Das sind also meine Hauptprojekte die nächsten Wochen, ganz abgesehen von einer Politik-Klausur, die letztes Jahr anscheinend nur einer auf Anhieb bestanden hat. Interessant. Ich hoffe, ich habe das irgendwie falsch verstanden.
So, das war schon ein ziemlich langer Blog-Eintrag, ich werde allerdings noch keine Ruhe geben.
Ich versuche jetzt noch meine Bilder von den International Dinners hochzuladen und von einigen Feiernächten (Bilder, auf denen ich mit drauf bin --> bitte, Mama:))!
Good old memories, bevor ich mich wieder in die Study Cave zurückziehe...
Ein gutes Nächtle von einer EU-gebrainwashten Lisa...
Samstag, 26. September 2009
Adorable Spots!
Das Leben plätschert vor sich hin! Routine: Uni und Feiern - ich bin entweder vom einen oder vom anderen erledigt. Bei dem lustigen Englisch-Teacher hab ich schon meinen Ruf weg (als ich letzte Woche total confused war und den Raum nicht gefunden habe, hat das wohl einer meiner netten Kommolitonen auf den lustigen Vorabend im Studentenclub Tivoli bezogen)- allerdings ist das bei Rich eher ein Bonuspunkt ;)! Jetzt triezt er mich damit immer ein bisschen, kann leider noch nicht so schlagfertig auf Englisch darauf erwidern;)!
Zur Uni vielleicht noch ein paar Worte:
Hatten letzte Woche einen zweitägigen Workshop zum Thema Teambuilding und Coaching... sehr hilfreich... viel Pseudo-Psychoanalyse! Bei einem dänischen Dozenten aus Aarhus, der uns immer irgendwelche Psychofragen gestellt hat, dann einem ganz tief in die Augen geblickt hat und Minuten später alles mit "interesting" kommentiert hat (unabhängig davon, was die Antwort war). Naja, war dafür geistig zum Glück nicht anstrengend und ich weiß jetzt, dass ich in einem Team die Rolle des Producers innehabe - very efficient, focused on the result, but kills people and ideas... oder so ähnlich;)!
Ja, und nächste Woche gehts ins Ruhrgebiet, um uns dort über die Regional Economy zu informieren - good old germany hat mich für ein Weilchen wieder. Tickets für Berlin sind auch endlich gebucht.
Nun noch eine kleine Rubrik am Ende meines Blogeintrags: Lieblingsplätze!
Definitiv Kanaalstraat - das Instanbul Utrechts!






Heute war auch noch ein Markt hier, es war wirklich wunderschön! Total voll und laut und türkische Musik und leckeres Essen und und und... Hab mir übrigens Schuhe für vier Euro gekauft :) - auch wenns nur ein superunwichtiges Detail ist, aber bin stolz auf meine Schnäppchenjäger abilities!
Stroopwaffles sind übrigens das geilste - wirklich - was die Dutchies an kulinarischen Köstlichkeiten zu bieten haben. Die werden hier auf dem Markt immer frisch gemacht, noch lauwarm und sind supersüß und perfekt zum Kaffee... werde sicher einige Kilos nach Deutschland importieren - ein MUSS!





Mein Lieblingsplatz in der Stadt ist "Neuda" - ein zentraler Platz an dem ca. 10 Cafés sind, die alle außen aufgestuhlt haben. Bei schönem Wetter sitzen dann hunderte junger Leute draußen und genießen das Leben. Leider konnte ich davon keine Fotos machen, weil dort momentan ein ziemlich großes Filmfestival stattfindet (in den ganzen Niderlanden bekannt) - dafür mich ich dann über den Blumenmarkt geschlendert.
Naja, geschlendert ist ein Euphemismus - es war dermaßen viel los heute, unglaublich. Hab mich also eher durchgequetscht und mich mit meiner hektischen Art über die Menschenmassen aufgeregt. (wenn ichs mir so überlege: geschlendert hat sich doch besser angehört...)



Besonders schön ist aber auch ein Café gleich hier um die Ecke. Es ist total gemütlich, nicht durchgestylt, mit tollen Verzierungen an den Wänden, supernettem Personal, leckerem (und preiswertem) Kaffee... sind dort ganz gerne, um unsere geschätzen 400 Seiten Literatur pro Woche zu bewältigen. Wenigstens fühlt es sich dort nicht nach Arbeit an. Und man kommt sich unglaublich intellektuell vor - so mit seinem Kaffee und seinem EU-Buch.




Mein aller aller liebster Platz ist aber unsere Küche. Nicht schön, dafür aber immer voller Leben (Fotos sind zu einer seeehr ruhigen Zeit entstanden). Wenn man nicht allein sein will, kann man kurz rübergehen und sich dazusetzen - wenn man wieder gehen will, geht man. Die Stimmung in unserem Haus ist wirklich toll! Total friedfertig, keiner stresst sich an, keiner macht sich über jemanden anderen lustig - man lebt einfach gut zusammen. Wenn man etwas braucht, bekommt man Hilfe.
Selbst Essen wird (so gut wie) nie aus dem Kühlschrank geraubt ;)- hätte ich niemals so erwartet! Und mit dem Saubermachen klappt es auch mehr oder weniger - Babis, ein Grieche, hat nämlich einen fast schon genialen Putzplan entworfen;)!
Auf den Bildern ist übrigens Hampus (der ULTRA witzigste Schwede) und Heather (meine Mitbewohnerin). Weiterer Protagonist: der manchmal etwas spartanisch eingerichtete Küchenschrank (die leeren Bierflaschen sind nicht meine ;))!
Die Liste ist eine Beschwerdeliste für unsere Vermieter, die uns etwas ausbeuten ;)! Sie war nach einem Tag zwei Seiten lang - SSH (die Ausbeuter) haben sie mit einem Lächeln entgegengenommen.





Von meinem Zimmer gibts vielleicht mal Bilder, wenn ich aufgeräumt habe;)!
Ach ja, absoluter NICHT-Lieblingsplatz: die DUSCHEN!
Die letzten dreimal ist das warme Wasser ausgegangen... überlege mir ernsthaft, das mit dem Duschen sein zu lassen...
Heute übrigens: Kanaalstraat Houswarming Party - facebook-gruppe umfasst schon 40 Personen. Ich bezweifle stark, dass es so wenig bleiben werden - selbst wenn wir gar nichts planen sind schon 40 Leute da...
Muss jetzt mein Bier in Sicherheit bringen und die Diskokugel anschubsen - urgent action!
Zur Uni vielleicht noch ein paar Worte:
Hatten letzte Woche einen zweitägigen Workshop zum Thema Teambuilding und Coaching... sehr hilfreich... viel Pseudo-Psychoanalyse! Bei einem dänischen Dozenten aus Aarhus, der uns immer irgendwelche Psychofragen gestellt hat, dann einem ganz tief in die Augen geblickt hat und Minuten später alles mit "interesting" kommentiert hat (unabhängig davon, was die Antwort war). Naja, war dafür geistig zum Glück nicht anstrengend und ich weiß jetzt, dass ich in einem Team die Rolle des Producers innehabe - very efficient, focused on the result, but kills people and ideas... oder so ähnlich;)!
Ja, und nächste Woche gehts ins Ruhrgebiet, um uns dort über die Regional Economy zu informieren - good old germany hat mich für ein Weilchen wieder. Tickets für Berlin sind auch endlich gebucht.
Nun noch eine kleine Rubrik am Ende meines Blogeintrags: Lieblingsplätze!
Definitiv Kanaalstraat - das Instanbul Utrechts!
Heute war auch noch ein Markt hier, es war wirklich wunderschön! Total voll und laut und türkische Musik und leckeres Essen und und und... Hab mir übrigens Schuhe für vier Euro gekauft :) - auch wenns nur ein superunwichtiges Detail ist, aber bin stolz auf meine Schnäppchenjäger abilities!
Stroopwaffles sind übrigens das geilste - wirklich - was die Dutchies an kulinarischen Köstlichkeiten zu bieten haben. Die werden hier auf dem Markt immer frisch gemacht, noch lauwarm und sind supersüß und perfekt zum Kaffee... werde sicher einige Kilos nach Deutschland importieren - ein MUSS!
Mein Lieblingsplatz in der Stadt ist "Neuda" - ein zentraler Platz an dem ca. 10 Cafés sind, die alle außen aufgestuhlt haben. Bei schönem Wetter sitzen dann hunderte junger Leute draußen und genießen das Leben. Leider konnte ich davon keine Fotos machen, weil dort momentan ein ziemlich großes Filmfestival stattfindet (in den ganzen Niderlanden bekannt) - dafür mich ich dann über den Blumenmarkt geschlendert.
Naja, geschlendert ist ein Euphemismus - es war dermaßen viel los heute, unglaublich. Hab mich also eher durchgequetscht und mich mit meiner hektischen Art über die Menschenmassen aufgeregt. (wenn ichs mir so überlege: geschlendert hat sich doch besser angehört...)
Besonders schön ist aber auch ein Café gleich hier um die Ecke. Es ist total gemütlich, nicht durchgestylt, mit tollen Verzierungen an den Wänden, supernettem Personal, leckerem (und preiswertem) Kaffee... sind dort ganz gerne, um unsere geschätzen 400 Seiten Literatur pro Woche zu bewältigen. Wenigstens fühlt es sich dort nicht nach Arbeit an. Und man kommt sich unglaublich intellektuell vor - so mit seinem Kaffee und seinem EU-Buch.
Mein aller aller liebster Platz ist aber unsere Küche. Nicht schön, dafür aber immer voller Leben (Fotos sind zu einer seeehr ruhigen Zeit entstanden). Wenn man nicht allein sein will, kann man kurz rübergehen und sich dazusetzen - wenn man wieder gehen will, geht man. Die Stimmung in unserem Haus ist wirklich toll! Total friedfertig, keiner stresst sich an, keiner macht sich über jemanden anderen lustig - man lebt einfach gut zusammen. Wenn man etwas braucht, bekommt man Hilfe.
Selbst Essen wird (so gut wie) nie aus dem Kühlschrank geraubt ;)- hätte ich niemals so erwartet! Und mit dem Saubermachen klappt es auch mehr oder weniger - Babis, ein Grieche, hat nämlich einen fast schon genialen Putzplan entworfen;)!
Auf den Bildern ist übrigens Hampus (der ULTRA witzigste Schwede) und Heather (meine Mitbewohnerin). Weiterer Protagonist: der manchmal etwas spartanisch eingerichtete Küchenschrank (die leeren Bierflaschen sind nicht meine ;))!
Die Liste ist eine Beschwerdeliste für unsere Vermieter, die uns etwas ausbeuten ;)! Sie war nach einem Tag zwei Seiten lang - SSH (die Ausbeuter) haben sie mit einem Lächeln entgegengenommen.
Von meinem Zimmer gibts vielleicht mal Bilder, wenn ich aufgeräumt habe;)!
Ach ja, absoluter NICHT-Lieblingsplatz: die DUSCHEN!
Die letzten dreimal ist das warme Wasser ausgegangen... überlege mir ernsthaft, das mit dem Duschen sein zu lassen...
Heute übrigens: Kanaalstraat Houswarming Party - facebook-gruppe umfasst schon 40 Personen. Ich bezweifle stark, dass es so wenig bleiben werden - selbst wenn wir gar nichts planen sind schon 40 Leute da...
Muss jetzt mein Bier in Sicherheit bringen und die Diskokugel anschubsen - urgent action!
Freitag, 11. September 2009
Lebenszeichen
Ich bin nicht untergetaucht, ich lebe noch! Das ist die gute Nachricht! Allerdings bin ich etwas schreibfaul geworden, beziehungsweise hatte keine Zeit die Weltöffentlichkeit an meinen Erlebnissen teilhaben zu lassen. Habe mich aber insgesamt sehr gefreut, von so vielen Leuten zu hören, dass sie meinen Blog verfolgen :)!
Jetzt bietet sich aber gerade die perfekte Gelegenheit zu schreiben, weil wir gerade mit unserem verrückten Englisch-Teacher eine Evaluation im Downstairs Office hatten. Übersetzt bedeutet das: nach dem Kurs Bier trinken in der universitätseigenen Bar. (Müssen aber in E-Mails an "Rich" - ein ca. 50-60 jährigen rothaariger, sommersprossenübersähter Engländer mit Schauspieler-Background - stets diese Codes verwenden, weil sonst seine Frau sauer werden könnte, wenn sie ihm beim E-Mail lesen über die Schulter schaut.)
Diese wichtige Evaluation fiel mit der Verabschiedung von einem hohen Tier der Hogeschool zusammen, weswegen im Eingangsbereich der Hogeschool Freibier und Snacks und andere Leckereien angeboten wurden. Wollte eigentlich gar nicht teilnehmen, aber Richard meinte "I have never seen a Bavarian girl who says no to a beer". Zur Ehrenrettung musste ich natürlich bleiben - der erste Eindruck zählt schließlich.
Haben uns aber pünktlich zur Ehrung mit unseren Gläsern und vollen Mägen in eine Bar zurückgezogen.
Worauf ich eigentlich hinaus will: im Moment wäre es wohl nicht so effektiv höchst wissenschaftliche Texte über die EU zu lesen - deswegen ein neuer Blogeintrag.
Habe nun die erste richtige Uniwoche hinter mir, in der gleichzeitig die ganzen Aktivitäten von esn stattfanden.
Letzten Samstag war eine riesen Party für die international students und davor haben wir bei uns ein kleines Dinner gemacht - allerdings hat das mit der Aufgabenverteilung nicht geklappt: hatten am Schluss 10 Flaschen Wein und einen Salat und Brot... oder so ähnlich. War aber ein sehr gelungener Abend. Habe leider ein bisschen vergessen, wo ich mein Fahrrad geparkt hatte und musste etwas suchen bis ich es auf einer der unzähligen Brücken neben den gefühlte 100 000 Fahrräder mit meinen sherlock-holmes-ähnlichen Fähigkeiten aufgespürt hatte. Noch dazu bin ich auf dem Hinweg am ungefähr zentralsten Platz vor den Bankautomaten in Utrecht im Stehen über mein eigenes Rad gestolpert, wirklich nur aus lauter Tollpatschigkeit - ich will gar nicht wissen, wer mich jetzt hier schon alles vom Sehen kennt.
Am Montag war dann ein Pool-Tournament, auf das ich mich eigentlich sehr gefreut hatte - bis mir dann klar geworden ist, dass ich eigentlich Pool überhaupt nicht ausstehen kann(fast schlimm für mich wie Bowling, mit diesen komischen Clowns-Schuhen). Hat mir dann aber ziemlich Spaß gemacht, bis ich in eine Gruppe gekommen bin, wo ein Australier mit einem Stoß ungefähr fünf Kugeln eingelocht hat und ich mich mit meinen eindrucksvollen Mishits ziemlich deplatziert gefühlt habe.
Dienstags: Pub Quiz. Mit grausamstschweren Fragen. Unsere Gruppe hat dann komischerweise gewonnen, wobei es nicht mit rechten Dingen zugegangen sein kann. Lagen bis zum Schluss zurück und dann die Überraschung - hat uns eine Flasche Champagner beschehrt.
Die Abende wurden dann aber immer kürzer, weil es einen nach den anderen flach gelegt hat. Das ganze Haus glich mehr oder weniger einem Krankenlager - der Schwarzmarkt an Medikamenten, Kopfschmerztabletten und Halsbonbons entwickelte sich prächtig und so ziemlich alle sind zu Teetrinkern mutiert. Als Erklärung gerne verwendet: Heuschnupfen oder Schweinegrippe. Beim langersehnten BBQ ("...finally warm and actual food!")schwiegen sich alle nur an... Ich blieb zum Glück verschont, bis auf einen Mini-Schnupfen für einen Tag.
Gestern war dann das Pub Crawl als Mega-Highlight - war aber dann gar nicht so anstrengend und ausufernd,wie sich alle vorgestellt haben.
Die esn-Woche ist jetzt aber erstmal vorbei, ich denke, jetzt wird's erstmal ruhiger. Obwohl heute abend eine aus meinem Programm eine Hausparty bei sich macht, weil sie morgen Geburtstag hat.
Wer jetzt aber denkt, ich bin nur zum Spaß hier, liegt vollkommen falsch. Ich weiß vor lauter Aufgaben und Assignments, vor lauter Deadlines und ca. 500 Seiten Literatur pro Woche gar nicht wo mir der Kopf steht. Keine Ahnung, wie ich das alles überstehen soll. Von wegen Spaß-Erasmus-Semester und mit meiner ersten Einschätzung, von wegen gar nicht so hart, lag ich auch total daneben. Wird kein Zuckerschlecken, das steht schon einmal fest.
Aber, um zum Schluss nicht zu negativ zu wirken: das Studentenleben hier, besonders hier im Haus, gefällt mir immer besser. Nie ist man allein, wenn man es darauf anlegt. Selbst wenn man um zwei nach Hause kommt, ist die Küche voller Leben.
Bestätigte Stereotypen nach zwei Wochen "international housing":
- Allenernstes: der Franzose ist Brie, Baguette und Rotwein zu Abend, die Spanier machen sich Tortilla, die Chinesen kochen morgens,mittags und abends chinesisches Essen... fehlt nur noch, dass ich mir ne Bratwurst mit Sauerkraut zum Abendessen genehmige.
- Die Spanier stehen als Letzte auf und essen erst so um 10 zu Abend.
- Die Schwedinnen sind wirklich zum Umfallen stylish und blond und blauäugig und ein bisschen snobby (bis auf Charlotte, unsere Quotenschwedin im Programm, die einfach herrlich "normal" ist).
- Die Schweden sind die härtesten, zum Schießen. Bin nach dem Pub Quiz um ca. 5 Uhr früh auf's Klo gegangen und habe einen aus dem Fahrrad-Hinterhof befreit, er hatte sich dort eingesperrt... bin zu Tode erschrocken, als ich jemanden (nur verschwommen, da verschlafen und ohne Kontaktlinsen) an der Eingangstür gesehen habe, der durch anhaltendes Klopfen auf sich aufmerksam gemacht hat.
Gestern hatte ich dann ein längeres Gespräch mit einem anderen, nachdem ich vom Pub Crawl heimkam. Also, es war eher kein Gespräch sondern ein ziemlich elaborierter Monolog - ich in der Rolle des Zuhörers. Hat mich gerade gefragt, ob er sich mit mir oder jemandem anderen unterhalten hat.
Zwischenfazit: anstrengend, unterhaltsam und abwechslungsreich! Fühlt sich an, als ob ich schon Monate hier wäre...
Hoffe, ich konnte Neugier befriedigen und einen kleinen Eindruck vermitteln! To be continued...
Jetzt bietet sich aber gerade die perfekte Gelegenheit zu schreiben, weil wir gerade mit unserem verrückten Englisch-Teacher eine Evaluation im Downstairs Office hatten. Übersetzt bedeutet das: nach dem Kurs Bier trinken in der universitätseigenen Bar. (Müssen aber in E-Mails an "Rich" - ein ca. 50-60 jährigen rothaariger, sommersprossenübersähter Engländer mit Schauspieler-Background - stets diese Codes verwenden, weil sonst seine Frau sauer werden könnte, wenn sie ihm beim E-Mail lesen über die Schulter schaut.)
Diese wichtige Evaluation fiel mit der Verabschiedung von einem hohen Tier der Hogeschool zusammen, weswegen im Eingangsbereich der Hogeschool Freibier und Snacks und andere Leckereien angeboten wurden. Wollte eigentlich gar nicht teilnehmen, aber Richard meinte "I have never seen a Bavarian girl who says no to a beer". Zur Ehrenrettung musste ich natürlich bleiben - der erste Eindruck zählt schließlich.
Haben uns aber pünktlich zur Ehrung mit unseren Gläsern und vollen Mägen in eine Bar zurückgezogen.
Worauf ich eigentlich hinaus will: im Moment wäre es wohl nicht so effektiv höchst wissenschaftliche Texte über die EU zu lesen - deswegen ein neuer Blogeintrag.
Habe nun die erste richtige Uniwoche hinter mir, in der gleichzeitig die ganzen Aktivitäten von esn stattfanden.
Letzten Samstag war eine riesen Party für die international students und davor haben wir bei uns ein kleines Dinner gemacht - allerdings hat das mit der Aufgabenverteilung nicht geklappt: hatten am Schluss 10 Flaschen Wein und einen Salat und Brot... oder so ähnlich. War aber ein sehr gelungener Abend. Habe leider ein bisschen vergessen, wo ich mein Fahrrad geparkt hatte und musste etwas suchen bis ich es auf einer der unzähligen Brücken neben den gefühlte 100 000 Fahrräder mit meinen sherlock-holmes-ähnlichen Fähigkeiten aufgespürt hatte. Noch dazu bin ich auf dem Hinweg am ungefähr zentralsten Platz vor den Bankautomaten in Utrecht im Stehen über mein eigenes Rad gestolpert, wirklich nur aus lauter Tollpatschigkeit - ich will gar nicht wissen, wer mich jetzt hier schon alles vom Sehen kennt.
Am Montag war dann ein Pool-Tournament, auf das ich mich eigentlich sehr gefreut hatte - bis mir dann klar geworden ist, dass ich eigentlich Pool überhaupt nicht ausstehen kann(fast schlimm für mich wie Bowling, mit diesen komischen Clowns-Schuhen). Hat mir dann aber ziemlich Spaß gemacht, bis ich in eine Gruppe gekommen bin, wo ein Australier mit einem Stoß ungefähr fünf Kugeln eingelocht hat und ich mich mit meinen eindrucksvollen Mishits ziemlich deplatziert gefühlt habe.
Dienstags: Pub Quiz. Mit grausamstschweren Fragen. Unsere Gruppe hat dann komischerweise gewonnen, wobei es nicht mit rechten Dingen zugegangen sein kann. Lagen bis zum Schluss zurück und dann die Überraschung - hat uns eine Flasche Champagner beschehrt.
Die Abende wurden dann aber immer kürzer, weil es einen nach den anderen flach gelegt hat. Das ganze Haus glich mehr oder weniger einem Krankenlager - der Schwarzmarkt an Medikamenten, Kopfschmerztabletten und Halsbonbons entwickelte sich prächtig und so ziemlich alle sind zu Teetrinkern mutiert. Als Erklärung gerne verwendet: Heuschnupfen oder Schweinegrippe. Beim langersehnten BBQ ("...finally warm and actual food!")schwiegen sich alle nur an... Ich blieb zum Glück verschont, bis auf einen Mini-Schnupfen für einen Tag.
Gestern war dann das Pub Crawl als Mega-Highlight - war aber dann gar nicht so anstrengend und ausufernd,wie sich alle vorgestellt haben.
Die esn-Woche ist jetzt aber erstmal vorbei, ich denke, jetzt wird's erstmal ruhiger. Obwohl heute abend eine aus meinem Programm eine Hausparty bei sich macht, weil sie morgen Geburtstag hat.
Wer jetzt aber denkt, ich bin nur zum Spaß hier, liegt vollkommen falsch. Ich weiß vor lauter Aufgaben und Assignments, vor lauter Deadlines und ca. 500 Seiten Literatur pro Woche gar nicht wo mir der Kopf steht. Keine Ahnung, wie ich das alles überstehen soll. Von wegen Spaß-Erasmus-Semester und mit meiner ersten Einschätzung, von wegen gar nicht so hart, lag ich auch total daneben. Wird kein Zuckerschlecken, das steht schon einmal fest.
Aber, um zum Schluss nicht zu negativ zu wirken: das Studentenleben hier, besonders hier im Haus, gefällt mir immer besser. Nie ist man allein, wenn man es darauf anlegt. Selbst wenn man um zwei nach Hause kommt, ist die Küche voller Leben.
Bestätigte Stereotypen nach zwei Wochen "international housing":
- Allenernstes: der Franzose ist Brie, Baguette und Rotwein zu Abend, die Spanier machen sich Tortilla, die Chinesen kochen morgens,mittags und abends chinesisches Essen... fehlt nur noch, dass ich mir ne Bratwurst mit Sauerkraut zum Abendessen genehmige.
- Die Spanier stehen als Letzte auf und essen erst so um 10 zu Abend.
- Die Schwedinnen sind wirklich zum Umfallen stylish und blond und blauäugig und ein bisschen snobby (bis auf Charlotte, unsere Quotenschwedin im Programm, die einfach herrlich "normal" ist).
- Die Schweden sind die härtesten, zum Schießen. Bin nach dem Pub Quiz um ca. 5 Uhr früh auf's Klo gegangen und habe einen aus dem Fahrrad-Hinterhof befreit, er hatte sich dort eingesperrt... bin zu Tode erschrocken, als ich jemanden (nur verschwommen, da verschlafen und ohne Kontaktlinsen) an der Eingangstür gesehen habe, der durch anhaltendes Klopfen auf sich aufmerksam gemacht hat.
Gestern hatte ich dann ein längeres Gespräch mit einem anderen, nachdem ich vom Pub Crawl heimkam. Also, es war eher kein Gespräch sondern ein ziemlich elaborierter Monolog - ich in der Rolle des Zuhörers. Hat mich gerade gefragt, ob er sich mit mir oder jemandem anderen unterhalten hat.
Zwischenfazit: anstrengend, unterhaltsam und abwechslungsreich! Fühlt sich an, als ob ich schon Monate hier wäre...
Hoffe, ich konnte Neugier befriedigen und einen kleinen Eindruck vermitteln! To be continued...
Mittwoch, 2. September 2009
Kanaalstraat, the place to be...
ENDLICH! Ich bin umgezogen!
Gestern ging's mit Sack und Pack (ich weiss nicht, ob ihr euch vorstellen koennt, was fuer Mengen an Gepaeck ich zu transportieren hatte) in mein Studentenwohnheim. Ich hatte ja wirklich das Schlimmste befuerchtet, nachdem einige aus meinem Programm ueber ihr Studentenwohnheim so ungluecklich waren... dreckig, eng, ueberfuellt und mit seltsamen chinesischen Mitbewohnern.
Aufbauend dann auch die e-Mail von meiner Mum: "Ich hoffe, dass das Studentenwohnheim besser ist, als es von aussen den Anschein gemacht hat...". Vorfreude auf die Wohnung dann eigentlich ziemlich verhalten - hab mich nur so danach gesehnt, endlich auszupacken, nicht mehr genau das Teil aus dem Koffern zu benoetigen, dass ganz unten ist... nicht mehr die italienischen/zypriotischen Nachbarn aus dem Hostel mit ihren lautstarken Gespraechen hautnah erleben zu muessen...
Ach ja, by the way: die zypriotische Familie im Hostel war ein Knaller, das steht ganz ausser Frage. Der Vater hat fuer seine Tochter hier alles arrangiert, sogar ein knall-pinkes Fahrrad hat er ihr gekauft (darauf angesprochen hat sie nur gemeint "it's my favourite colour" - wer haette das gedacht, bei rosa Jogging-Anzug und pinken Handtuechern;))
Naja, ich weiche von meiner Umzugs-Story ab... jaa...
also, to keep it short and simple: ich bin einfach nur erleichtert! Statt in einem geteilten Zimmer im eigentlichen Sinn (manche erlitten dieses Schicksal tatsaechlich)haben Heather und ich zwei Zimmer, von denen eines ein Durchgangszimmer ist. Ich hab allerdings das hintere, welches zwar kleiner ist, aber ein Waschenbecken hat. In dem anderen sind die Kleiderschraenke. Eigentlich waren in dem einen Raum zwei Tische, in dem anderen die zwei Betten, aber die Umraeum-Aktion war das Erste, was wir in Angriff genommen haben.
Die Kueche ist riesig, mit Wasserkocher, Kaffeemaschine, Mikrowelle und viel Platz und wie alles andere sonst auch mit den guten IKEA-Moebeln eingerichtet. Billy an Bord, sozusagen. Haben die schoenste Kueche im ganzen Haus, deswegen haengen die ganze Zeit Leute dort ab, um zu kochen oder zu reden oder fernzusehen.
Bad und Dusche ist mehr als spaerlich, aber was soll's - als Fruehaufsteher und Spaetduscher werde ich schon keine Probleme haben.
Das Viertel - Lombok - ist das neue Kult-Viertel in Utrecht, haben wir heute in einem Kurs gelernt. Ein perfektes Beispiel fuer friedliches Zusammenleben von unterschiedlichen Kulturen und gelungene Integration. Multikulturell im postiven Sinne. Kleine tuerkische, persische oder griechische Obst- und Gemueselaeden ueberall(unfassbar guenstig, ein Kilo Tomaten beispielsweise ab 25 Cent). Dazwischen Baeckereien, in denen es lecker Fladenbrot, Croissants und arabische Suessigkeiten gibt. Sehr lecker. Habe mir heute schon schon eine Pistazien-Blatterteig-Teilchen gegoennt, so suess, dass mir beinahe die Zaehne zusammengeklebt waeren. Natuerlich duerfen Kaas und Vis Winkel (Kaese- und Fisch-Laaeden) dazwischen nicht fehlen. Die Windmuehle um die Ecke laesst auch nicht vergessen, dass man sich doch noch in den Niederlanden und nicht in Istanbul befindet;)!
Erinnert mich mich irgendwie an den tuerkischen Markt in Kreuzberg in Berlin, den ich so liebe.
Der andere riesen Vorteil des Wohnheims, neben der absoluten Naehe zum Zentrum (per fiets in 5 Minuten) sind die Leute, die dort leben. Ich glaube, wirklich alle Nationalitaeten sind dort vertreten. Waren gestern mit fuenf Schweden, zwei Australierinnen und einer Amerikanerin Abend essen, als wir zurueck gekommen sind waren zwei weitere Schweidinnen in der Kueche, die auch sehr nett waren. Heute morgen dann Fruehstueck mit einem Griechen und einer Polin. Nach dem Einkaufen hab ich dann noch eine Landsmaennin getroffen. Ist wirklich witzig - man trifft sich so und die ersten Worte sind immer "Hi! I am ... where are you from... what are you studying?..." ;)
Was mir da gerade noch einfaellt zum Wohnheimsleben: bin heute Nacht kurz aufgewacht, weil jemand lautstark "Angels" gesungen hat... oder "Feel"?! Auf jeden Fall zweistimmig und ziemlich laut, wenn ich schon davon aufwache. Wer meinen Schlaf kennt, weiss, was das bedeutet.
Neben dem ganzen Umzugs-/Hostel-Stress hat nun auch die Uni angefangen, wobei wir uns immer noch in der introduction week befinden. Muessen aber bis Freitag zwei Artikel schreiben und bis naechste Woche noch mal einen. Will gar nicht darueber nachdenken, die Sprache macht mir doch etwas zu schaffen. Also, nicht die Sprache, aber einen Artikel zu schreiben ist einfach etwas anderes. Da kann man nicht nur einfach Fakten aufzaehlen, da muss man mit der Sprache spielen koennen. Und das neben all den native speakern und Skandinaviern (die eh fast perfekt Englisch koennen)... wir Deutschen sind da wirklich minderbemittelt... naja, fuer den Anfang muss ich halt irgendwas produzieren und abgeben.
Sonst haben wir noch eine Tour durch das historische Utrecht gemacht - sehr spitze, weil ich davor meine Schluessel und das BETTZEUG (!!!) abholen musste... inklusive Daunenbett und Kopfkissen... machte sich ganz gut im Dom von Utrecht, schaetze ich. Heute dann noch eine Tour - mit dem Fahrrad, um etwas ueber die wirtschaftliche Situation von Utrecht zu erfahren. Langsam kenn ich schon fast jeden Winkel - werde meinen "Mappy"-Ruf wohl nicht mehr los.
Alles also pretty much fabulous - ausser, dass wir kein Internet in der Wohnung haben, weil unser Kabel glaube ich beschaedigt ist. Sind die einzigen im ganzen Haus, wenn"s um die Technik geht verlaesst mich mein fast schon sprichwoertliches Glueck. Auch in der Uni hassen mich wohl die Computer. Durfte schon die Service-Fahigkeit des Help-Desks austesten. Laesst nichts zu wuenschen uebrig, allerdings habe ich auch hier keinen Zugang zum wireless-LAN. Mein Zugangsprogramm ist zu komplex. Der nette Kerl hat mir aber geraten morgen wieder zu kommen, weil manchmal ueber Nacht sich was aendern kann, am System oder so. Konnte darueber nur hysterisch lachen, weil diese Technik-Sachen einfach ein Eigenleben fuehren. Ich werde es aber mal austesten. Vielleicht kann mein Laptop seine Allergie gegen hollaendisches Netz ueberwinden.
Ein Lichtblick: am Freitag kommt jemand, um in der Wohnung nach dem Internet zu schauen. Bis dahin bin ich leider auf die Uni-PCs angewiesen, mit niederlaendischer Tastatur und Apple-Technik. Was das Schreiben etwas verkompliziert. Alle Rechtschreibfehler sind darauf zurueckzufuehren.
Zum Schluss wieder eine kleine Wissensspritze - mein Blog ist naemlich total servicelastig, falls es noch nicht aufgefallen ist.
Die Lektion des Tages: Holland ist nicht gleich Niederlande, Holand ist lediglich die wichtigste und oekonomisch staerkste Region der Niederlande. There ist where all the things happen.
Wieder was gelernt, recht herzlichen Dank fuer die Aufmerksamkeit. Bis zum naechsten Mal!
P.S.: In der Ferne wird meine Hzperchonderitis immer etwas schlimmer. Habe mir schon eine Blinddarmentzuendung eingebildet. Die Symptome sind aber seit heute verschwunden.
Mein Zahn hat sich auch komisch angefuehlt.
Gestern ging's mit Sack und Pack (ich weiss nicht, ob ihr euch vorstellen koennt, was fuer Mengen an Gepaeck ich zu transportieren hatte) in mein Studentenwohnheim. Ich hatte ja wirklich das Schlimmste befuerchtet, nachdem einige aus meinem Programm ueber ihr Studentenwohnheim so ungluecklich waren... dreckig, eng, ueberfuellt und mit seltsamen chinesischen Mitbewohnern.
Aufbauend dann auch die e-Mail von meiner Mum: "Ich hoffe, dass das Studentenwohnheim besser ist, als es von aussen den Anschein gemacht hat...". Vorfreude auf die Wohnung dann eigentlich ziemlich verhalten - hab mich nur so danach gesehnt, endlich auszupacken, nicht mehr genau das Teil aus dem Koffern zu benoetigen, dass ganz unten ist... nicht mehr die italienischen/zypriotischen Nachbarn aus dem Hostel mit ihren lautstarken Gespraechen hautnah erleben zu muessen...
Ach ja, by the way: die zypriotische Familie im Hostel war ein Knaller, das steht ganz ausser Frage. Der Vater hat fuer seine Tochter hier alles arrangiert, sogar ein knall-pinkes Fahrrad hat er ihr gekauft (darauf angesprochen hat sie nur gemeint "it's my favourite colour" - wer haette das gedacht, bei rosa Jogging-Anzug und pinken Handtuechern;))
Naja, ich weiche von meiner Umzugs-Story ab... jaa...
also, to keep it short and simple: ich bin einfach nur erleichtert! Statt in einem geteilten Zimmer im eigentlichen Sinn (manche erlitten dieses Schicksal tatsaechlich)haben Heather und ich zwei Zimmer, von denen eines ein Durchgangszimmer ist. Ich hab allerdings das hintere, welches zwar kleiner ist, aber ein Waschenbecken hat. In dem anderen sind die Kleiderschraenke. Eigentlich waren in dem einen Raum zwei Tische, in dem anderen die zwei Betten, aber die Umraeum-Aktion war das Erste, was wir in Angriff genommen haben.
Die Kueche ist riesig, mit Wasserkocher, Kaffeemaschine, Mikrowelle und viel Platz und wie alles andere sonst auch mit den guten IKEA-Moebeln eingerichtet. Billy an Bord, sozusagen. Haben die schoenste Kueche im ganzen Haus, deswegen haengen die ganze Zeit Leute dort ab, um zu kochen oder zu reden oder fernzusehen.
Bad und Dusche ist mehr als spaerlich, aber was soll's - als Fruehaufsteher und Spaetduscher werde ich schon keine Probleme haben.
Das Viertel - Lombok - ist das neue Kult-Viertel in Utrecht, haben wir heute in einem Kurs gelernt. Ein perfektes Beispiel fuer friedliches Zusammenleben von unterschiedlichen Kulturen und gelungene Integration. Multikulturell im postiven Sinne. Kleine tuerkische, persische oder griechische Obst- und Gemueselaeden ueberall(unfassbar guenstig, ein Kilo Tomaten beispielsweise ab 25 Cent). Dazwischen Baeckereien, in denen es lecker Fladenbrot, Croissants und arabische Suessigkeiten gibt. Sehr lecker. Habe mir heute schon schon eine Pistazien-Blatterteig-Teilchen gegoennt, so suess, dass mir beinahe die Zaehne zusammengeklebt waeren. Natuerlich duerfen Kaas und Vis Winkel (Kaese- und Fisch-Laaeden) dazwischen nicht fehlen. Die Windmuehle um die Ecke laesst auch nicht vergessen, dass man sich doch noch in den Niederlanden und nicht in Istanbul befindet;)!
Erinnert mich mich irgendwie an den tuerkischen Markt in Kreuzberg in Berlin, den ich so liebe.
Der andere riesen Vorteil des Wohnheims, neben der absoluten Naehe zum Zentrum (per fiets in 5 Minuten) sind die Leute, die dort leben. Ich glaube, wirklich alle Nationalitaeten sind dort vertreten. Waren gestern mit fuenf Schweden, zwei Australierinnen und einer Amerikanerin Abend essen, als wir zurueck gekommen sind waren zwei weitere Schweidinnen in der Kueche, die auch sehr nett waren. Heute morgen dann Fruehstueck mit einem Griechen und einer Polin. Nach dem Einkaufen hab ich dann noch eine Landsmaennin getroffen. Ist wirklich witzig - man trifft sich so und die ersten Worte sind immer "Hi! I am ... where are you from... what are you studying?..." ;)
Was mir da gerade noch einfaellt zum Wohnheimsleben: bin heute Nacht kurz aufgewacht, weil jemand lautstark "Angels" gesungen hat... oder "Feel"?! Auf jeden Fall zweistimmig und ziemlich laut, wenn ich schon davon aufwache. Wer meinen Schlaf kennt, weiss, was das bedeutet.
Neben dem ganzen Umzugs-/Hostel-Stress hat nun auch die Uni angefangen, wobei wir uns immer noch in der introduction week befinden. Muessen aber bis Freitag zwei Artikel schreiben und bis naechste Woche noch mal einen. Will gar nicht darueber nachdenken, die Sprache macht mir doch etwas zu schaffen. Also, nicht die Sprache, aber einen Artikel zu schreiben ist einfach etwas anderes. Da kann man nicht nur einfach Fakten aufzaehlen, da muss man mit der Sprache spielen koennen. Und das neben all den native speakern und Skandinaviern (die eh fast perfekt Englisch koennen)... wir Deutschen sind da wirklich minderbemittelt... naja, fuer den Anfang muss ich halt irgendwas produzieren und abgeben.
Sonst haben wir noch eine Tour durch das historische Utrecht gemacht - sehr spitze, weil ich davor meine Schluessel und das BETTZEUG (!!!) abholen musste... inklusive Daunenbett und Kopfkissen... machte sich ganz gut im Dom von Utrecht, schaetze ich. Heute dann noch eine Tour - mit dem Fahrrad, um etwas ueber die wirtschaftliche Situation von Utrecht zu erfahren. Langsam kenn ich schon fast jeden Winkel - werde meinen "Mappy"-Ruf wohl nicht mehr los.
Alles also pretty much fabulous - ausser, dass wir kein Internet in der Wohnung haben, weil unser Kabel glaube ich beschaedigt ist. Sind die einzigen im ganzen Haus, wenn"s um die Technik geht verlaesst mich mein fast schon sprichwoertliches Glueck. Auch in der Uni hassen mich wohl die Computer. Durfte schon die Service-Fahigkeit des Help-Desks austesten. Laesst nichts zu wuenschen uebrig, allerdings habe ich auch hier keinen Zugang zum wireless-LAN. Mein Zugangsprogramm ist zu komplex. Der nette Kerl hat mir aber geraten morgen wieder zu kommen, weil manchmal ueber Nacht sich was aendern kann, am System oder so. Konnte darueber nur hysterisch lachen, weil diese Technik-Sachen einfach ein Eigenleben fuehren. Ich werde es aber mal austesten. Vielleicht kann mein Laptop seine Allergie gegen hollaendisches Netz ueberwinden.
Ein Lichtblick: am Freitag kommt jemand, um in der Wohnung nach dem Internet zu schauen. Bis dahin bin ich leider auf die Uni-PCs angewiesen, mit niederlaendischer Tastatur und Apple-Technik. Was das Schreiben etwas verkompliziert. Alle Rechtschreibfehler sind darauf zurueckzufuehren.
Zum Schluss wieder eine kleine Wissensspritze - mein Blog ist naemlich total servicelastig, falls es noch nicht aufgefallen ist.
Die Lektion des Tages: Holland ist nicht gleich Niederlande, Holand ist lediglich die wichtigste und oekonomisch staerkste Region der Niederlande. There ist where all the things happen.
Wieder was gelernt, recht herzlichen Dank fuer die Aufmerksamkeit. Bis zum naechsten Mal!
P.S.: In der Ferne wird meine Hzperchonderitis immer etwas schlimmer. Habe mir schon eine Blinddarmentzuendung eingebildet. Die Symptome sind aber seit heute verschwunden.
Mein Zahn hat sich auch komisch angefuehlt.
Samstag, 29. August 2009
Geldbeutel hier - alles gut!
Ich bin so froh - mein Geldbeutel ist da und es ist noch alles drin:)! Lucky me... wollte ich nur mal loswerden, weil ich soooo froh bin:)! It's gonna be a great day:)!
Amsterdam gestern war sehr cool... waren gar nicht so orientierungslos - weil ich nämlich da war und durch die Stadt gelotst habe:)! Hab den Spitznamen "Mappy" bekommen... fühlt sich an wie eine neue Identität. Und ja, an alle die mich kennen: das ist jetzt kein Witz, sondern ich habe hier wirklich den Eindruck hinterlassen, dass ich einen Plan habe. Bin gespannt, wann sich dieser Eindruck bei den anderen verflüchtigt;)!
Waren erst in einer Bar, dann in zwei Clubs, in denen man keinen Eintritt zahlen musste... war echt witzig. Wusste bis dato noch gar nicht, dass man anscheinend auch passiv kiffen kann - es ist echt so eklig. Die Kleidung stinkt am nächsten Tag nicht nach Zigaretten sondern nach Gras - gewöhnungsbedürftig.
An Mama und Papa: Keine Macht den Drogen, keine Sorge! Ich werde mich davon fernhalten:)!
So, wollte nur die großartigen Neuigkeiten loswerden, werde jetzt bei Sonnenschein oder Sprühregen (wechselt sich ab) über den Markt schlendern:)!
Amsterdam gestern war sehr cool... waren gar nicht so orientierungslos - weil ich nämlich da war und durch die Stadt gelotst habe:)! Hab den Spitznamen "Mappy" bekommen... fühlt sich an wie eine neue Identität. Und ja, an alle die mich kennen: das ist jetzt kein Witz, sondern ich habe hier wirklich den Eindruck hinterlassen, dass ich einen Plan habe. Bin gespannt, wann sich dieser Eindruck bei den anderen verflüchtigt;)!
Waren erst in einer Bar, dann in zwei Clubs, in denen man keinen Eintritt zahlen musste... war echt witzig. Wusste bis dato noch gar nicht, dass man anscheinend auch passiv kiffen kann - es ist echt so eklig. Die Kleidung stinkt am nächsten Tag nicht nach Zigaretten sondern nach Gras - gewöhnungsbedürftig.
An Mama und Papa: Keine Macht den Drogen, keine Sorge! Ich werde mich davon fernhalten:)!
So, wollte nur die großartigen Neuigkeiten loswerden, werde jetzt bei Sonnenschein oder Sprühregen (wechselt sich ab) über den Markt schlendern:)!
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